1890 setzte sich der Englische Pfarrer, John (Jack) Russel zum Ziel eine neue Art von Arbeits- und Jagdhund zu züchten. Seine Idee: Die Schaffung eines „besseren“ Fox Terriers. Dieses Vorhaben gelang ihm in Form des Jack-Russel-Terriers ganz ausgezeichnet.
Hängt heute ein Bild der Mutter aller Jack-Russel-Terrier im Schloss Sandringhalm und ist Eigentum der Queen of England.
Seine größte Ausbreitung fand der Jack-Russel-Terrier zum Ende des 19. Jahrhunderts als die massenhafte Vermehrung des Rotfuchses in Australien einsetzte.
Aufgrund seiner im Vergleich zum Fox Terrier geringeren Höhe konnte der Jack-Russel-Terrier leichter in die nun von Füchsen besetzten Kaninchenbauten Australiens gelangen und diese „sprengen“, und dem Jäger somit ein leichteres Ziel anbieten.
Seine weiße Grundfarbe und der braunen Fleck über jedem Auge und Ohr sind die charakteristischen Erkennungszeichen dieses Terriers. Typisch ist auch der münzgroße Fleck auf der Schwanzwurzel.
In der Regel Kindern besonders zugeneigt ist der Jack-Russel-Terrier ein guter Familienhund. Entsprechend duldsam erträgt er auch zwickende Kinderhände und tobt und tollt gerne herum. Auch im Wasser fühlt er sich pudelwohl. Dieser Terrier ist nicht nur ein besonders aktiver und wachsamer, sondern kann auch mit seinem souveränen Selbstvertrauen und durchdringend intelligenter Erscheinung unterhalten.
Der Jack-Russel-Terrier ist ein anpassungsfähiger und robuster Hund, der auch im fortgeschrittenem Alter i.d.R. gesund und munter bleibt.
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